Ablauf der Diagnostik
Wichtig: Ein Fragebogen oder Test allein kann eine ADHS weder sicher bestätigen noch ausschließen. Die Ergebnisse werden immer im Gesamtzusammenhang bewertet.
Sie erhalten eine schriftliche Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse.
Fremddiagnostik
Wenn es sinnvoll und für Sie möglich ist, können Informationen einer nahestehenden Person in die Diagnostik einbezogen werden, zum Beispiel ein Elternteil, ein älteres Geschwister, Partner:in oder eine andere Person, die Sie gut kennt. Eine Fremdperspektive kann besonders bei der Rekonstruktion früherer Lebensphasen hilfreich sein. Ist keine geeignete Bezugsperson verfügbar, schließen dies eine diagnostische Abklärung nicht grundsätzlich aus. Wir besprechen dann individuell, welche anderen Informationsquellen zur Verfügung stehen.
Differentialdiagnostik
Nicht jede Konzentrationsstörung ist ADHS
Konzentrationsschwierigkeiten, Unruhe, emotionale Instabilität, Erschöpfung oder Probleme mit der Alltagsorganisation können unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb ist eine sorgfältige Differentialdiagnostik ein wichtiger Bestandteil der ADHS-Diagnostik.
Kosten der ADHS-Diagnostik
Die Abrechnung der ADHS-Diagnostik erfolgt nach der Gebührenordnung für Psychotherapeut:innen (GOP).
Der konkrete diagnostische Umfang richtet sich nach Ihrer individuellen Fragestellung und dem erforderlichen differentialdiagnostischen Aufwand.